Ablauf 42. Herbsttreffen der Medienfrauen

Freitag, 01.11.2019
Ab 10:30 Uhr Anmeldung
ab 11:00 Uhr Führungen
ab 12:00 Uhr Mittagsimbiss
14:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte
14:10 Uhr Keynote Helma Sick, Finanzberaterin "Von der Pharaonin zum Heimchen am Herd"
15:00 Uhr Podiums-Diskussion "Mehr Mäuse? MehrWert – Frauen und Geld"
Die ARD-Finanzjournalistin Anja Kohl diskutiert mit einer Bankerin, einer Journalistin, einer Politikerin, einer Finanzberaterin und einer Sozialpsychologin
16:00 Uhr Kaffeepause
16:45 Uhr Themen der Gleichstellungsbeauftragten der Sender
17:45 Uhr Begrüßung des Intendanten
18:30 Uhr Get together mit Fingerfood 
21:30 Uhr Ausklang des ersten Herbsttreffen-Abends

Samstag, 02.11.2019
Ab 09:00 Uhr Anmeldung
ab 10:00 Uhr Workshops
ab 13:00 Uhr Lunch
14:30-17:30 Uhr Workshops
19:00 Uhr Abendveranstaltung | Einladung des Intendanten zum Abendessen
20:30 Uhr Verleihung der Sauren Gurke
21:00 Uhr Abendprogramm mit der Kabarettistin Christine Prayon
ab 21:45 Uhr Party mit Djane Frau Ton im Foyer des Sendesaals
ca. 01:00 Uhr Ende des zweiten Herbsttreffen-Tages

Sonntag, 03.11.2019
09:30 Uhr
Einlass
10:00 Uhr
Impuls-Vortrag von Robert Franken, Digital & Diversity Consultant
10:30 Uhr
Podiumsdiskussion "Feminismen"
Die Journalistin Anne Chebu diskutiert mit Kolleginnen über die unterschiedlichsten Perspektiven aus denen "Feminismus" betrieben wird und welche Rolle Intersektionalität dabei spielt und spielen sollte.
11:15 Uhr
Staffelübergabe
11:30 Uhr
Ende des 42: Medienfrauentreffens

 

Führungen am Freitagvormittag

hr-Funkhaus am Dornbusch

Crossmedialer Newsroom des hr

Europäische Zentralbank (EZB)

Bundesbank/Geldmuseum

Neue Frankfurter Altstadt

Deutsche Börse

Deutsche Bank

Programm am Samstag

Ganztägige Workshops - 10 bis 17:30 Uhr, mit Pause

Sprachbilder / Bildsprache – oder der Zusammenhang von Markierung und Wahrnehmung

Die Wahrnehmung und Interpretation gesellschaftlicher Realität hängt stark von den Sprachbildern und der Bildsprache ab, die wir täglich lesen, hören und sehen. Wie können wir Sterotypen- und Visiotypenbildung in den Medien erkennen und vermeiden? Wie könnte eine diskriminierungsarme Darstellung gesellschaftlicher Realitäten gelingen?  Mit Beispielen aus dem Medienalltag sollen die Zusammenhänge von Markierung und  Repräsentation diskutiert und eigene mögliche Herangehensweisen entwickelt werden.

Referentin: Carmen Colinas

Plätze: 20

Wie präsentiere ich mich gut?

Oft entscheidet der erste Eindruck. Stimme, Gestik Mimik, Äußeres - auch bei einer Gehaltsverhandlung. Bei diesem Workshop erfahren wir mehr über unsere persönliche Wirkung auf andere: Wie nehme ich mich selbst war? Wie tun das andere? Was sind meine Stärken? Wie kann ich die noch weiter stärken? Wie mache ich sie mir zunutze, um z.B. mit Chef über Geld zu reden?

In einer Gruppe von maximal 5 Teilnehmerinnen plus Trainerinnen, werden alle im Laufe des Tages mehrere kurze Auftritte vor der Kamera haben - in Form von Interviews bzw. Präsentationen rund um das Thema Geld. Diese werten wir gemeinsam aus, geben uns gegenseitig Feedback und lernen ein paar Tricks, um noch sicherer und überzeugender z.B. auch bei Gehaltsverhandlungen zu wirken. Die Gruppe ist deshalb überschaubar, weil es Ziel ist, dass jede Teilnehmerin die Chance hat, möglichst intensiv zu üben.

Referentin: Kristin Gesang

Plätze: 5

Ich bin meinen Preis wert!

Jede qualifizierte Frau muss im Berufsleben immer wieder ihren Wert neu verhandeln: sei es bei der Honorar- und Eingruppierungsfrage oder bei der Verteilung von interessanten Aufgaben. Der engagierte Einsatz für sich selbst liegt nicht jeder Frau – sollte es aber. Denn noch viel zu häufig wird gute Arbeit zu schlecht bezahlt, gehen die spannenden Themen an andere, die ihre Fähigkeiten besser darstellen können. Der Workshop startet mit dem Thema „Diesen Wert gebe ich mir selbst- eine Haltungsfrage!“ Anschließend werden die Prinzipien von professioneller Verhandlungsführung besprochen und mit vielen Beispielen aus der Praxis ausprobiert. Das Ziel des Workshops sind selbstbewusste und verhandlungsstarke Teilnehmerinnen.

Referentin: Petra Trimmel

Plätze: 10

Hate (Speech) – Eine Herausforderung für Journalistinnen

Es ist nicht einfach Claudia Roth zu sein… Mit Shitstorm und Hassrede sind nicht nur Politikerinnen konfrontiert. Auch Journalistinnen können davon betroffen sein. Doch was ist Hate Speech überhaupt? Und wer ist davon betroffen? Anhand von Studien und Beispiele schauen wir, wie die Begriffe definiert werden können, wie in Redaktionen damit umgegangen wird. Wir schauen auf die juristischen und politischen Rahmenbedingungen (NetzDG) und auf Hilfsangebote für Betroffene.

Wie werden Shitstorms organisiert und wie kann Gegenrede funktionieren? Mit praktischen Übungen steigen wir konkret in das Thema ein.

Referentin: Gilda Sahebi

Plätze: 20

Workshops am Vormittag - 10 bis 13 Uhr

Design Thinking

Egal, ob eine neue IT-Lösung oder ein neues Video-Format gesucht wird, andauernd hört frau: "Mach es doch mit der Design Thinking Methode". Doch was genau ist das überhaupt, dieses Design Thinking? Und was kann ich als Redakteurin damit überhaupt machen? Diese Workshop-Einheit führt sanft in das Thema ein und bleibt dabei nicht nur theoretisch, sondern stürzt sich voller Energie in die praktische Umsetzung dieser Kreativmethode mit Tools wie Personas und Prototypen.

Referentin: Janina Strothmann

Plätze: 15

Besser gefunden werden, mehr Menschen erreichen – Suchmaschinenoptimierung

In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie Ihre digitalen Inhalte so optimieren, dass diese gefunden werden: Von der Überschrift mit Keywords bis hin zur Meta-Description mit Klickanreiz.

Referentin: Sarah Stein

Plätze: 12

Argumentieren im Grenzbereich – Umgang mit Hate Kommentaren in Social Media Foren

Wie gehe ich mit Kritik an meinem Content um, die in Wirklichkeit vor allem generelle Kritik am ÖRR ist? Mit welchen Menschen kann ich diskutieren, wo lohnt eine Auseinandersetzung mit Argumenten? Welche Argumente pro ÖRR machen für mich persönlich Sinn, wann bin ich authentisch und kann im besten Fall andere Menschen zum Nachdenken anregen? Ein Austausch mit dem Beitragsservice des SWR, einer Art Seismograph für fiese Kritik, die ein bisschen zeitversetzt im Programmbereich ankommt.

Referentinnen: Hanna Basten, Amelié Fröhner

Plätze: 40

Bühne frei! Stimme und Wirkung

In diesem Seminar erarbeiten Sie individuelle neue Wege, um den persönlichen Auftritt im Alltag und in der Öffentlichkeit zu optimieren. Die Teilnehmerinnen lernen, Stimme, Modulation, Artikulation, Klangfarben, Atmung, Mimik, Gestik und Körpersprache bei sich selbst wahrzunehmen und zu verbessern.

So kann sich Ihre Ausstrahlung entfalten und es entsteht Kongruenz zwischen Fachkompetenz, Persönlichkeit und Auftritt.

Referentin: Beate Ritter

Plätze: 15

Von Opfern und Held*innen: Klischees über Behinderung in den Medien

„Tapfer meistert sie ihr Schicksal“ oder „trotz seiner Behinderung arbeitet er“: Die Berichterstattung über behinderte Menschen ist hierzulande immer noch sehr emotional konnotiert. Mal sind Menschen mit Behinderung Alltagsheld*innen, die sich nicht unterkriegen lassen, mal sind sie Opfer ihres Schicksals und leiden an der Behinderung. Können sie aber nicht einfach nur Protagonist*innen sein, weil sie einen interessanten Beruf erlernt haben, sich für etwas einsetzen oder Prominente sind?

Menschen mit und ohne Behinderung leben in unserer Gesellschaft leider immer noch in getrennten Lebenswelten. Statt Regelschule und 1. Arbeitsmarkt findet man sie nur in Förderschulen und Behindertenwerkstätten. Der fehlende Austausch führt zu Berührungsängsten.

Im Workshop zeigt Judyta Smykowski, Redaktionsleiterin von Leidmedien.de den Teilnehmenden Klischees in den Medien und wie man diese vermeiden kann. Sie wird außerdem Themen und Protagonistinnen und Protagonisten ansprechen, über die berichtet werden könnte. Außerdem gibt es Tipps für Interviewsituationen und barrierefreie Kommunikation.

Leidmedien.de ist ein Projekt der Berliner SOZIALHELDEN. Das Team berät Medienschaffende zur Berichterstattung über behinderte Menschen, vermittelt Protagonisten und informiert über Debatten, die Inklusion und Behinderung in den Medien betreffen.

Referentin: Judyta Smykowski

Plätze: 40

Notfallkoffer im Stress

Kennen Sie das? Sie kommen morgens in den Sender und vor Ihnen liegt ein Tag mit E-Mails, Besprechungen, Entscheidungen…. Und dann klingelt auch noch das Telefon andauernd!

Schnell kann das Gefühl von Stress und Überforderung entstehen. Manche Menschen beflügelt dieses Geschehen und sie laufen zur Höchstform auf, allerdings erleben auch viele, diese Anforderungen, als sehr unangenehm und reagieren mit Stress.

Im schlimmsten Fall kann unangenehm erlebter Stress sogar krank machen. Vielleicht fragen Sie sich in diesen Situationen, was kann ich tun? Wo kann ich wieder etwas mehr Selbststeuerungskompetenz erlangen?

Ich lade Sie ein mit mir den Notfallkoffer für Stress zu öffnen und einige Dinge hineinzupacken, die Ihnen in stressigen Zeiten helfen können.

Und damit Sie wissen, ob diese für Sie hilfreich sind, lade ich Sie ein einiges mit mir auszuprobieren. Da ist zum einen eine Klopftechnik- PEP (Prozess-und embodimentfokusierte Psychologie) nach Dr. Michael Bohne oder Anregungen zur Veränderung Ihrer inneren Haltung und Stärkung Ihrer Ressourcen, aus dem Selbstmanagementtraining der Uni Zürich. Auch das Wissen, um die eigenen Stressverstärker, den Antreibern kann eine nützliche Hilfe sein.

So lade ich Sie ein einiges auszuprobieren, sich miteinander auszutauschen und so Ihren eigenen Notfallkoffer zu packen, um gerüstet in Ihre Sender zurück zu kehren.

Referentin: Iris Fassbender

Plätze: 40

Gekonnt kontern

Die diversen Mechanismen der verbalen und nonverbalen Abwehr von Angriffen verstärken den Selbstwert und tragen zur Klärung bei.

Die Souveränität zu bewahren, sich gleichzeitig abzugrenzen bzw. durchzusetzen ist kein Automatismus – sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Sprachlosigkeit überwinden, die „richtige“ Wortwahl finden ist reine Übungssache und macht viel Spaß!

Referentin: Dagmar Kohlmann-Scherer

Plätze: 20

Grünes Investment – Geld vermehren und dabei Gutes tun

Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Um unseren Kindern einen gesunden Lebensraum zu erhalten, bedarf es vielfältiger Maßnahmen auf allen Ebenen. Eine der Maßnahmen kann darin bestehen, Klimaschutz, umweltverträgliche Produktion und faire Arbeitsbedingungen gezielt zu fördern. Möglich ist dies unter anderem über grüne Investments und Nachhaltigkeitsfonds.

In dem Workshop lernen Sie die verschiedenen Möglichkeiten des nachhaltigen Investierens kennen. Anhand von Beispielen werden wir einige Varianten durchspielen, wie Sie selbst Vermögen auf Basis der sog. ESG-Kriterien aufbauen können (ESG steht für Environment - Social – Governance).

Referentin: Carmen Stephan

Plätze: 30

"Weichen stellen" für die private Vermögensanlage – Kapitalmärkte, Anlegerverhalten, Lösungen

In diesem Workshop werden Ihnen die aktuellen Einflussfaktoren auf die Kapitalmärkte erläutert. Wir behandeln die Situation an den Aktien-, Zins-, Währungs- und Rohstoffmärkten. Daraus ableitend stellen wir Chancen und Risiken heraus, die Sie in Ihrer privaten Vermögensanlage beachten sollten. Für typische Anlegerfehler werden Sie sensibilisiert. Diese Aspekte können Ihnen helfen, für sich individuell die richtige Entscheidung und Anlageform zu finden und geeignete Wertpapier- und Preismodelle in der Praxis zu wählen.

Und im Fazit: Geld anlegen soll auch noch Spaß machen! Stellen Sie für sich die „Weichen richtig“!

Referentin: Cathleen Moll

Plätze: 30

Frauen und Finanzen – (k)eine gute Idee?

Frauen verdienen weniger, arbeiten häufiger in Teilzeit und haben öfters Karrierelücken. Gleichzeitig werden wir älter. Dies führt dazu, dass wir im Schnitt etwa halb so viel Einkommen im Rentenalter haben, wie Männer. In diesem Workshop lernen Sie, warum wir Frauen eine andere Herangehensweise an Finanzen brauchen, welche Grundlagen Sie wissen müssen, und welche konkreten Schritte Sie gehen können, um Ihre Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen.

Referentin: Claudia Müller

Plätze: 25

Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!

Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist kein Luxusproblem. Im Gegenteil: Auf wirtschaftlicher Unabhängigkeit gründet nicht nur unser individuelles Glück, sondern auch unser Sozialsystem wird dadurch gestärkt. Darum beschäftigt sich das Projekt mit dem Thema über den gesamten Lebensverlauf.

Ganz konkret: Ein Drittel aller erwerbstätigen Frauen können aus ihrem eigenen Einkommen nicht einmal ihren unmittelbaren Bedarf decken. Für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeitbeschäftigungen ist nicht genug Geld da. Zwei Drittel der beschäftigten Frauen verdienen nicht genug, um mit ihrem Einkommen eigene Ansprüche für Phasen der Nichterwerbstätigkeit zu erwerben.

Ein DGB-Projekt zu wirtschaftlichen Gleichstellung von Frauen vom DGB, gefördert vom BMFSJ.

Referentin: Laura Rauschnick

Plätze: 20

Erfolg ist kein Zufall

Was hindert Sie daran, sich optimal „ins richtige Licht“ zu stellen? Warum setzen sich Andere mehr durch als Sie und positionieren sich besser? Was hält Sie davon ab, sich so zu präsentieren, dass Sie unvergesslich sind? Heute geht es darum, wirksame Erfolgskonzepte kennenzulernen und den Verhinderungsprogrammen an den Kragen zu gehen. Hier lernen Sie, wie Sie sich selbst und Ihre Ideen klar, pointiert und auf den Punkt präsentieren und damit den Unterschied machen. Gekonnt knüpfen Sie Beziehungen und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auf der Überholspur sind Sie dann, wenn Sie die richtigen Momente erschaffen und damit selbst bestimmen, wo, wann und wie Sie zur vollen Geltung kommen.

Referentin: Karin-Maria Hafen

Plätze: 40

Assistenz-Netzwerk: Was brauchen wir während sich unser Berufsbild verändert?

Die Arbeit in der Assistenz wird oft als selbstverständlich wahrgenommen, dabei ist diese Arbeit so wichtig und ermöglicht oft anderen erst ihre Arbeit. Dazu kommt, dass sich das Berufsbild Assistenz zunehmend verändert: Was gehört noch dazu? Braucht es vielleicht eine neue Bezeichnung des Berufs? Entwickeln sich da gerade neue Berufe aus der Assistenz heraus? Und braucht es dann vielleicht eine neue Einstufung der Gehälter, z.B. bei redaktioneller Mitarbeit? Wie wird denn Assistenz in anderen Branchen bezahlt?

Fragen über Fragen die in diesem Forum diskutiert werden sollen.

Plätze: 15

Instagram Basics

In einem Mix aus Theorie und Praxis werden Sie in drei interaktiven Stunden lernen, wie Sie Instagram nutzen können. Anhand anschaulicher Praxisbeispiele werden die Grundzüge von Instagram  vermittelt:  Von der Planung und Erstellung von Posts und Stories, über deren erfolgreiche Streuung bis hin zu dem Erzielen einer hohen Reichweite.

Dieser Workshop ist für Sie geeignet, wenn Sie

  • erfahren möchten, wie Instagram funktioniert
  • sich die Frage stellen, welche Inhalte Sie wie posten können
  • eine Community rund um Ihren Account aufbauen möchten
  • sich inspirieren lassen und neue Ideen bekommen möchten

Referentin: Christine Fanghäuser

Plätze: 10

Crossmedia heute

Eins ist für den im hr neu gegründeten Programmbereich Hesseninformation klar: Wir haben 4 gleichwertige Ausspielwege. Online, Fernsehen, Radio und Social Media. Denn: Was hilft das schönste Programm, wenn unsere Zuschauer*innen, Nutzer*innen oder Hörer*innen uns künftig nicht mehr da finden, wo sie sich ihre Infos holen? Ein Fernsehbeitrag ist nicht für YouTube gemacht, das Skript für den Radiobeitrag funktioniert nicht einfach so als Online-Bericht, aus einem tollen Webvideo lässt sich nicht automatisch eine gute Instagram-Story bauen. Das stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Wie viel Crossmedia macht Sinn? Wo sollte es mehr geben? Und bewegen wir uns bei all dem schnell genug, um im rasanten Wandel des Medienkonsums weiterhin relevant zu sein? Fragen, die sicherlich in allen Rundfunkanstalten gerade viele in Bewegung bringen. Diesen Fragen und noch vielen mehr wollen wir in unserem Workshop nachgehen.

Referentinnen: Corinna Klingler, Nina Pater

Plätze: 15

Sprache Macht Rassismus

„Das ist mir zu viel der Political Correctness, das ist doch Schere im Kopf, Zensur und überhaupt wird man das doch wohl noch sagen dürfen!“ Die Debatte um diskriminierungsfreie Sprache ist auch eine, die in Redaktionen geführt wird. Doch wer die Medienlandschaft analysiert, stößt nicht selten auf „versteckte Rassismen“. Begriffe, Bilder oder Formulierungen, die nicht frei sind von diskriminierenden Hintergründen. Ebenso ist die Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt immer wieder stark von einseitigen Stereotypen geprägt - auch, weil das Markieren von Menschen oft interessanter als die Norm(alität) erscheint.

Der Kurz-Workshop lädt ein, sich diesem Thema in einem ersten Schritt zu nähern. Im Austausch werden Beispiele aus dem medialen Einwanderungsdiskurs diskutiert. Welche Realitäten bildet Sprache ab? Warum gibt es dort so viele negativ besetzte Worte? Welche Bilder reproduzieren wir als Journalist*innen auch wenn wir es gar nicht beabsichtigen? Ziel des Workshops ist es, die Sensibilität und einen kritischen Blick auf die eigene Sprache zu schärfen und in Bezug zu einer verantwortungsvollen, professionellen Berichterstattung zu setzen. Bonus: Dieser Blick kann auf andere Debatten über eine offene und demokratische Gesellschaft übertragen werden.

Referentin: Hadija Haruna-Oelker

Plätze: 15

Zur Anmeldung

Visual Storytelling – Abstrakte Themen, konkrete Bilder

Eine Frau steht auf, geht zum Regal, nimmt einen Aktenordner heraus und blättert darin – der klassische Expert*innen-Antexter. Container werden auf Schiffe verladen – das Symbolbild für Wirtschaft und Handel. Uninspirierte Bilder, die meist unter Zeitdruck entstehen und die Zuschauer*innen oft zum Wegzappen verleiten. Denn 80% der Aufmerksamkeit der Zuschauer – egal, ob sie online oder TV schauen – liegen auf der Bildebene. Im Kampf um Klickzahlen und Quoten wird die Gestaltung der Bildebene immer wichtiger. In diesem Workshop bekommen die Teilnehmerinnen Tipps und Tricks an die Hand, mit denen sie selbst für abstrakte Themen konkrete und interessante Bilder finden. Auch unter Zeitdruck.

Referentin: Kathrin Schwiering

Plätze: 16

Resilienz – Fit in herausfordernden Zeiten

Die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke bedeutet mehr, als die eigenen Batterien wieder aufzufüllen. Die effektive Auseinandersetzung mit der Umwelt bedeutet auch, sich der eigenen Ressourcen bewusst zu werden und sie gut einzusetzen sowie erforderliche Kompetenzen aufzubauen und zu stärken. Statt zu warten bis die Batterie fast leer wird, gilt es im Vorfeld die Bremse zu ziehen um die Handlungsspielräume erkennen zu können und Resilienz gezielt zu trainieren.

Referentin: Roisin Russ

Plätze: 12

Männer und Gleichberechtigung

Viele Männer fühlen sich absolut wohl mit der Bezeichnung Feminist, und viele feministische Frauen sind sehr froh darüber Männer als Mitstreiter gegen sexistische Unterdrückung zu haben. Können Männer Feministen sein? Welche Perspektiven können Männer in die feministischen Debatten einbringen um den Diskurs in der gesamten Gesellschaft voranzubringen? Und wo sollten Männer (noch) besser zuhören?

In diesem Erzählcafé mit drei Männern, die sich als Feministen begreifen, soll es um einen Austausch, Gemeinsamkeiten und Ergänzungen gehen.

Referenten: Tarik Tesfu, Claus Pirschner, Daniel Frick

Plätze: 30

Mut zur Altervorsorge – Die Pensionskasse informiert

Ein praxisnaher Input zum Thema Altersvorsorge, der die 3 Säulen (gesetzlich, privat, betrieblich) und die jeweiligen Möglichkeiten der Vorsorge vorstellt. Außerdem konkrete (und aufrüttelnde) Zahlen aus der Praxis und Studien zu Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Rentenlücke und Co. Tenor soll aber Befähigung, Motivation und Mut, nicht „Angst machen“ sein.

Referentinnen: Iris Gebing und Bettina von Lingelsheim

Plätze: 30

Wertschätzende Kommunikation

MehrWert! WertvollesLeben! Eine Kommunikationshaltung/Unternehmenskultur, die auf Werten basiert, führt mittel- und langfristig zu mehr Gewinn.

Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Sie überzeugen und mit Offenheit und Klarheit Beziehungen gestalten, die von Respekt und Vertrauen geprägt sind.

Anhand herausfordernder Situationen aus ihrem Leben/Berufsalltag trainieren Sie, wie Sie Ihr Führungs- undKommunikationsverhalten professionalisieren und wie Sie mit Ihrer Sprache, auch im Zeitalter der Digitalisierung Einfluss, Erfolg und Menschlichkeit erreichen.

Sie werden erleben, dass es eine Kommunikationsweise gibt, die trennt, und eine, die verbindet.Erfolgsfaktor Empathie – eine gewinnbringende Sprache.

Referentin: Beate Brüggemeier

Plätze: 20

Karriereplanung für kluge Frauen

Eine kluge Karriere- und Lebensplanung hilft Ihnen, sich der eigenen Stärken, Wünschen und Bedürfnisse bewusst zu werden und systematisch an der Erreichung Ihrer Ziele zu arbeiten.

  • Das Leben planen – geht das überhaupt?
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Definition von „Karriere“ und persönlichen Zielen
  • Der persönlichen Vision auf der Spur: Meine Stärken, meine Vision
  • Die Umwelt: welche Chancen sehe ich?
  • Erfolgreich in der Umsetzung: Tipps &Tricks

Wir arbeiten mit Impulsvorträgen, Gruppenarbeiten und Einzelreflexionen, um einen interaktiven, spannenden Workshop zu gestalten. Sie erarbeiten sich Ihr Stärkenprofil und Ihre persönliche Vision und bekommen praxisnahe Tipps zur Umsetzung.

Referentin: Hanna Fearns

Plätze: 25

Workshops am Nachmittag - 14:30 bis 17:30 Uhr

Design Thinking

Egal, ob eine neue IT-Lösung oder ein neues Video-Format gesucht wird, andauernd hört frau: "Mach es doch mit der Design Thinking Methode". Doch was genau ist das überhaupt, dieses Design Thinking? Und was kann ich als Redakteurin damit überhaupt machen? Diese Workshop-Einheit führt sanft in das Thema ein und bleibt dabei nicht nur theoretisch, sondern stürzt sich voller Energie in die praktische Umsetzung dieser Kreativmethode mit Tools wie Personas und Prototypen.

Referentin: Janina Strothmann

Plätze: 15

Content perfekt optimieren – So kommen Sie bei Google auf Platz 1!

In diesem Workshop lernen Sie, wie Sie Ihre digitalen Inhalte so optimieren, dass diese gefunden werden: Von der Überschrift mit Keywords bis hin zur Meta-Description mit Klickanreiz.

Referentin: Sarah Stein

Plätze: 12

Argumentieren im Grenzbereich – Umgang mit Hate Kommentaren in Social Media Foren

Wie gehe ich mit Kritik an meinem Content um, die in Wirklichkeit vor allem generelle Kritik am ÖRR ist? Mit welchen Menschen kann ich diskutieren, wo lohnt eine Auseinandersetzung mit Argumenten? Welche Argumente pro ÖRR machen für mich persönlich Sinn, wann bin ich authentisch und kann im besten Fall andere Menschen zum Nachdenken anregen? Ein Austausch mit dem Beitragsservice des SWR, einer Art Seismograph für fiese Kritik, die ein bisschen zeitversetzt im Programmbereich ankommt.

Referentinnen: Hanna Basten, Amelié Fröhner

Plätze: 40

Bühne frei! Stimme und Wirkung

In diesem Seminar erarbeiten Sie individuelle neue Wege, um den persönlichen Auftritt im Alltag und in der Öffentlichkeit zu optimieren. Die Teilnehmerinnen lernen, Stimme, Modulation, Artikulation, Klangfarben, Atmung, Mimik, Gestik und Körpersprache bei sich selbst wahrzunehmen und zu verbessern.

So kann sich Ihre Ausstrahlung entfalten und es entsteht Kongruenz zwischen Fachkompetenz, Persönlichkeit und Auftritt.

Referentin: Beate Ritter

Plätze: 15

Von Opfern und Held*innen: Klischees über Behinderung in den Medien

„Tapfer meistert sie ihr Schicksal“ oder „trotz seiner Behinderung arbeitet er“: Die Berichterstattung über behinderte Menschen ist hierzulande immer noch sehr emotional konnotiert. Mal sind Menschen mit Behinderung Alltagsheld*innen, die sich nicht unterkriegen lassen, mal sind sie Opfer ihres Schicksals und leiden an der Behinderung. Können sie aber nicht einfach nur Protagonist*innen sein, weil sie einen interessanten Beruf erlernt haben, sich für etwas einsetzen oder Prominente sind?

Menschen mit und ohne Behinderung leben in unserer Gesellschaft leider immer noch in getrennten Lebenswelten. Statt Regelschule und 1. Arbeitsmarkt findet man sie nur in Förderschulen und Behindertenwerkstätten. Der fehlende Austausch führt zu Berührungsängsten.

Im Workshop zeigt Judyta Smykowski, Redaktionsleiterin von Leidmedien.de den Teilnehmenden Klischees in den Medien und wie man diese vermeiden kann. Sie wird außerdem Themen und Protagonistinnen und Protagonisten ansprechen, über die berichtet werden könnte. Außerdem gibt es Tipps für Interviewsituationen und barrierefreie Kommunikation.

Leidmedien.de ist ein Projekt der Berliner SOZIALHELDEN. Das Team berät Medienschaffende zur Berichterstattung über behinderte Menschen, vermittelt Protagonisten und informiert über Debatten, die Inklusion und Behinderung in den Medien betreffen.

Referentin: Judyta Smykowski

Plätze: 40

Notfallkoffer im Stress

Kennen Sie das? Sie kommen morgens in den Sender und vor Ihnen liegt ein Tag mit E-Mails, Besprechungen, Entscheidungen…. Und dann klingelt auch noch das Telefon andauernd!

Schnell kann das Gefühl von Stress und Überforderung entstehen. Manche Menschen beflügelt dieses Geschehen und sie laufen zur Höchstform auf, allerdings erleben auch viele, diese Anforderungen, als sehr unangenehm und reagieren mit Stress.

Im schlimmsten Fall kann unangenehm erlebter Stress sogar krank machen. Vielleicht fragen Sie sich in diesen Situationen, was kann ich tun? Wo kann ich wieder etwas mehr Selbststeuerungskompetenz erlangen?

Ich lade Sie ein mit mir den Notfallkoffer für Stress zu öffnen und einige Dinge hineinzupacken, die Ihnen in stressigen Zeiten helfen können.

Und damit Sie wissen, ob diese für Sie hilfreich sind, lade ich Sie ein einiges mit mir auszuprobieren. Da ist zum einen eine Klopftechnik- PEP (Prozess-und embodimentfokusierte Psychologie) nach Dr. Michael Bohne oder Anregungen zur Veränderung Ihrer inneren Haltung und Stärkung Ihrer Ressourcen, aus dem Selbstmanagementtraining der Uni Zürich. Auch das Wissen, um die eigenen Stressverstärker, den Antreibern kann eine nützliche Hilfe sein.

So lade ich Sie ein einiges auszuprobieren, sich miteinander auszutauschen und so Ihren eigenen Notfallkoffer zu packen, um gerüstet in Ihre Sender zurück zu kehren.

Referentin: Iris Fassbender

Plätze: 40

Gekonnt kontern

Die diversen Mechanismen der verbalen und nonverbalen Abwehr von Angriffen verstärken den Selbstwert und tragen zur Klärung bei.

Die Souveränität zu bewahren, sich gleichzeitig abzugrenzen bzw. durchzusetzen ist kein Automatismus – sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Sprachlosigkeit überwinden, die „richtige“ Wortwahl finden ist reine Übungssache und macht viel Spaß!

Referentin: Dagmar Kohlmann-Scherer

Plätze: 20

Grünes Investment - Geld vermehren und dabei Gutes tun

Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Um unseren Kindern einen gesunden Lebensraum zu erhalten, bedarf es vielfältiger Maßnahmen auf allen Ebenen. Eine der Maßnahmen kann darin bestehen, Klimaschutz, umweltverträgliche Produktion und faire Arbeitsbedingungen gezielt zu fördern. Möglich ist dies unter anderem über grüne Investments und Nachhaltigkeitsfonds.

In dem Workshop lernen Sie die verschiedenen Möglichkeiten des nachhaltigen Investierens kennen. Anhand von Beispielen werden wir einige Varianten durchspielen, wie Sie selbst Vermögen auf Basis der sog. ESG-Kriterien aufbauen können (ESG steht für Environment - Social – Governance).

Referentin: Carmen Stephan

Plätze: 30

"Weichen stellen" für die private Vermögensanlage – Kapitalmärkte, Anlegerverhalten, Lösungen

In diesem Workshop werden Ihnen die aktuellen Einflussfaktoren auf die Kapitalmärkte erläutert. Wir behandeln die Situation an den Aktien-, Zins-, Währungs- und Rohstoffmärkten. Daraus ableitend stellen wir Chancen und Risiken heraus, die Sie in Ihrer privaten Vermögensanlage beachten sollten. Für typische Anlegerfehler werden Sie sensibilisiert. Diese Aspekte können Ihnen helfen, für sich individuell die richtige Entscheidung und Anlageform zu finden und geeignete Wertpapier- und Preismodelle in der Praxis zu wählen.

Und im Fazit: Geld anlegen soll auch noch Spaß machen! Stellen Sie für sich die „Weichen richtig“!

Referentin: Cathleen Moll

Plätze: 30

Frauen und Finanzen - (k)eine gute Idee?

Frauen verdienen weniger, arbeiten häufiger in Teilzeit und haben öfters Karrierelücken. Gleichzeitig werden wir älter. Dies führt dazu, dass wir im Schnitt etwa halb so viel Einkommen im Rentenalter haben, wie Männer. In diesem Workshop lernen Sie, warum wir Frauen eine andere Herangehensweise an Finanzen brauchen, welche Grundlagen Sie wissen müssen, und welche konkreten Schritte Sie gehen können, um Ihre Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen.

Referentin: Claudia Müller

Plätze: 25

Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!

Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist kein Luxusproblem. Im Gegenteil: Auf wirtschaftlicher Unabhängigkeit gründet nicht nur unser individuelles Glück, sondern auch unser Sozialsystem wird dadurch gestärkt. Darum beschäftigt sich das Projekt mit dem Thema über den gesamten Lebensverlauf.

Ganz konkret: Ein Drittel aller erwerbstätigen Frauen können aus ihrem eigenen Einkommen nicht einmal ihren unmittelbaren Bedarf decken. Für Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Freizeitbeschäftigungen ist nicht genug Geld da. Zwei Drittel der beschäftigten Frauen verdienen nicht genug, um mit ihrem Einkommen eigene Ansprüche für Phasen der Nichterwerbstätigkeit zu erwerben.

Ein DGB-Projekt zu wirtschaftlichen Gleichstellung von Frauen vom DGB, gefördert vom BMFSJ.

Referentin: Laura Rauschnick

Plätze: 20

Erfolg ist kein Zufall – ab sofort auf der Überholspur

Was hindert Sie daran, sich optimal „ins richtige Licht“ zu stellen? Warum setzen sich Andere mehr durch als Sie und positionieren sich besser? Was hält Sie davon ab, sich so zu präsentieren, dass Sie unvergesslich sind? Heute geht es darum, wirksame Erfolgskonzepte kennenzulernen und den Verhinderungsprogrammen an den Kragen zu gehen. Hier lernen Sie, wie Sie sich selbst und Ihre Ideen klar, pointiert und auf den Punkt präsentieren und damit den Unterschied machen. Gekonnt knüpfen Sie Beziehungen und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auf der Überholspur sind Sie dann, wenn Sie die richtigen Momente erschaffen und damit selbst bestimmen, wo, wann und wie Sie zur vollen Geltung kommen.

Referentin: Karin-Maria Hafen

Plätze: 40

Assistenz-Netzwerk: Was brauchen wir während sich unser Berufsbild verändert?

Die Arbeit in der Assistenz wird oft als selbstverständlich wahrgenommen, dabei ist diese Arbeit so wichtig und ermöglicht oft anderen erst ihre Arbeit. Dazu kommt, dass sich das Berufsbild Assistenz zunehmend verändert: Was gehört noch dazu? Braucht es vielleicht eine neue Bezeichnung des Berufs? Entwickeln sich da gerade neue Berufe aus der Assistenz heraus? Und braucht es dann vielleicht eine neue Einstufung der Gehälter, z.B. bei redaktioneller Mitarbeit? Wie wird denn Assistenz in anderen Branchen bezahlt?

Fragen über Fragen die in diesem Forum diskutiert werden sollen.

Plätze: 15

Instagram Basics

In einem Mix aus Theorie und Praxis werden Sie in drei interaktiven Stunden lernen, wie Sie Instagram nutzen können. Anhand anschaulicher Praxisbeispiele werden die Grundzüge von Instagram  vermittelt:  Von der Planung und Erstellung von Posts und Stories, über deren erfolgreiche Streuung bis hin zu dem Erzielen einer hohen Reichweite.

Dieser Workshop ist für Sie geeignet, wenn Sie

  • erfahren möchten, wie Instagram funktioniert
  • sich die Frage stellen, welche Inhalte Sie wie posten können
  • eine Community rund um Ihren Account aufbauen möchten
  • sich inspirieren lassen und neue Ideen bekommen möchten

Referentin: Christine Fanghäuser

Plätze: 10

Crossmedia heute

Eins ist für den im hr neu gegründeten Programmbereich Hesseninformation klar: Wir haben 4 gleichwertige Ausspielwege. Online, Fernsehen, Radio und Social Media. Denn: Was hilft das schönste Programm, wenn unsere Zuschauer*innen, Nutzer*innen oder Hörer*innen uns künftig nicht mehr da finden, wo sie sich ihre Infos holen? Ein Fernsehbeitrag ist nicht für YouTube gemacht, das Skript für den Radiobeitrag funktioniert nicht einfach so als Online-Bericht, aus einem tollen Webvideo lässt sich nicht automatisch eine gute Instagram-Story bauen. Das stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Wie viel Crossmedia macht Sinn? Wo sollte es mehr geben? Und bewegen wir uns bei all dem schnell genug, um im rasanten Wandel des Medienkonsums weiterhin relevant zu sein? Fragen, die sicherlich in allen Rundfunkanstalten gerade viele in Bewegung bringen. Diesen Fragen und noch vielen mehr wollen wir in unserem Workshop nachgehen.

Referentinnen: Corinna Klingler, Nina Pater

Plätze: 15

Sprache Macht Rassismus

„Das ist mir zu viel der Political Correctness, das ist doch Schere im Kopf, Zensur und überhaupt wird man das doch wohl noch sagen dürfen!“ Die Debatte um diskriminierungsfreie Sprache ist auch eine, die in Redaktionen geführt wird. Doch wer die Medienlandschaft analysiert, stößt nicht selten auf „versteckte Rassismen“. Begriffe, Bilder oder Formulierungen, die nicht frei sind von diskriminierenden Hintergründen. Ebenso ist die Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt immer wieder stark von einseitigen Stereotypen geprägt - auch, weil das Markieren von Menschen oft interessanter als die Norm(alität) erscheint.

Der Kurz-Workshop lädt ein, sich diesem Thema in einem ersten Schritt zu nähern. Im Austausch werden Beispiele aus dem medialen Einwanderungsdiskurs diskutiert. Welche Realitäten bildet Sprache ab? Warum gibt es dort so viele negativ besetzte Worte? Welche Bilder reproduzieren wir als Journalist*innen auch wenn wir es gar nicht beabsichtigen? Ziel des Workshops ist es, die Sensibilität und einen kritischen Blick auf die eigene Sprache zu schärfen und in Bezug zu einer verantwortungsvollen, professionellen Berichterstattung zu setzen. Bonus: Dieser Blick kann auf andere Debatten über eine offene und demokratische Gesellschaft übertragen werden.

Referentin: Hadija Haruna-Oelker

Plätze: 15

Visual Storytelling – Abstrakte Themen, konkrete Bilder

Eine Frau steht auf, geht zum Regal, nimmt einen Aktenordner heraus und blättert darin – der klassische Expert*innen-Antexter. Container werden auf Schiffe verladen – das Symbolbild für Wirtschaft und Handel. Uninspirierte Bilder, die meist unter Zeitdruck entstehen und die Zuschauer*innen oft zum Wegzappen verleiten. Denn 80% der Aufmerksamkeit der Zuschauer – egal, ob sie online oder TV schauen – liegen auf der Bildebene. Im Kampf um Klickzahlen und Quoten wird die Gestaltung der Bildebene immer wichtiger. In diesem Workshop bekommen die Teilnehmerinnen Tipps und Tricks an die Hand, mit denen sie selbst für abstrakte Themen konkrete und interessante Bilder finden. Auch unter Zeitdruck.

Referentin: Kathrin Schwiering

Plätze: 16

Resilienz – Fit in herausfordernden Zeiten

Die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke bedeutet mehr, als die eigenen Batterien wieder aufzufüllen. Die effektive Auseinandersetzung mit der Umwelt bedeutet auch, sich der eigenen Ressourcen bewusst zu werden und sie gut einzusetzen sowie erforderliche Kompetenzen aufzubauen und zu stärken. Statt zu warten bis die Batterie fast leer wird, gilt es im Vorfeld die Bremse zu ziehen um die Handlungsspielräume erkennen zu können und Resilienz gezielt zu trainieren.

Referentin: Roisin Russ

Plätze: 12

Mentoring-Programm für Frauen: Best Practice hr

Mentoring-Programme für Frauen hat heute fast jedes Unternehmen. Ziel des hr-Mentorings ist es, Potenzialträgerinnen individuell bei dem Prozess „Weiterentwicklung der eigenen Karriere“ zu unterstützen. Die Frauen sollen im Laufe des Mentorings Gewissheit erlangen, ob sie sich eine Führungsposition vorstellen können, sich über die eigenen Ziele, Motivation, Rolle und Perspektiven klar werden und daraus Handlungsschritte ableiten. Sie sollen ermutigt werden, sich auf eine Führungsposition zu bewerben, so dass sich der Pool von Nachwuchsführungskräften vergrößert und langfristig mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt werden können. Was unterscheidet Mentoring-Programme? Was hat das hr-Mentoring den Teilnehmerinnen gebracht? Ein Erzählcafé zum Austausch der Erfahrungen von Mentorinnen und Mentees des hr-Mentoring-Programms.

Referentinen: Mentorinnen und Mentees des hr-Mentoring-Programms

Plätze: 30

Mut zur Altersvorsorge – Die Pensionskasse informiert

Ein praxisnaher Input zum Thema Altersvorsorge, der die 3 Säulen (gesetzlich, privat, betrieblich) und die jeweiligen Möglichkeiten der Vorsorge vorstellt. Außerdem konkrete (und aufrüttelnde) Zahlen aus der Praxis und Studien zu Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Rentenlücke und Co. Tenor soll aber Befähigung, Motivation und Mut, nicht „Angst machen“ sein.

Referentinnen: Iris Gebing und Bettina von Lingelsheim

Plätze: 30

Wertschätzende Kommunikation

MehrWert! WertvollesLeben! Eine Kommunikationshaltung/Unternehmenskultur, die auf Werten basiert, führt mittel- und langfristig zu mehr Gewinn.

Erfahren Sie in diesem Workshop, wie Sie überzeugen und mit Offenheit und Klarheit Beziehungen gestalten, die von Respekt und Vertrauen geprägt sind.

Anhand herausfordernder Situationen aus ihrem Leben/Berufsalltag trainieren Sie, wie Sie Ihr Führungs- undKommunikationsverhalten professionalisieren und wie Sie mit Ihrer Sprache, auch im Zeitalter der Digitalisierung Einfluss, Erfolg und Menschlichkeit erreichen.

Sie werden erleben, dass es eine Kommunikationsweise gibt, die trennt, und eine, die verbindet.Erfolgsfaktor Empathie – eine gewinnbringende Sprache.

Referentin: Beate Brüggemeier

Plätze: 20

Karriereplanung für kluge Frauen

Eine kluge Karriere- und Lebensplanung hilft Ihnen, sich der eigenen Stärken, Wünschen und Bedürfnisse bewusst zu werden und systematisch an der Erreichung Ihrer Ziele zu arbeiten.

  • Das Leben planen – geht das überhaupt?
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Definition von „Karriere“ und persönlichen Zielen
  • Der persönlichen Vision auf der Spur: Meine Stärken, meine Vision
  • Die Umwelt: welche Chancen sehe ich?
  • Erfolgreich in der Umsetzung: Tipps &Tricks

Wir arbeiten mit Impulsvorträgen, Gruppenarbeiten und Einzelreflexionen, um einen interaktiven, spannenden Workshop zu gestalten. Sie erarbeiten sich Ihr Stärkenprofil und Ihre persönliche Vision und bekommen praxisnahe Tipps zur Umsetzung.

Referentin: Hanna Fearns

Plätze: 25